Am Freitag den 10. Juni 2011 war es endlich so weit: ich durfte meine eigene Wunschfahne gestalten! Dazu bin ich in die Wunschfahnenwerkstatt im Next Ändrä, gleich gegenǘber von der lustig bemalten Andrä-Kirche, gegangen. Dort habe ich zu den freundlichen Künstlerinnen Marina und Karin gesagt, ich möchte bitte eine Wunschfahne gestalten, weil darauf freue ich mich schon seit 2 Wochen, Minimum. Und die haben gelächelt und gesagt, kein Problem, obwohl es für die kompetenten Damen allerhand zu tun gegeben hat. Die Menschen aus Graz haben nämlich so viele positive Wümsche, dass Marina mit dem Fahnenbügeln fast nicht mehr nachgekommen ist. Inzwischen hat sich Karin um die Kinder der Jungschargruppe gekümmert, die sich natürlich auch alles mögliche gewünscht haben, zum Beispiel mehr Frieden und Liebe und weniger Krieg und Streit auf unserer Erde. Ach! Manchmal wünsche ich mir, dass Kinder auf dieser Welt mehr zu sagen haben.

Weil ich mir wünsche, dass in Graz weniger Autos fahren und dass die Luft nicht mehr so staubig ist, hat mir Marina sogar eine eigene Fahne mit bunten Autos drauf gebügelt. Karin hat mir gezeigt wo die Stifte sind und wie man einen Knopf annäht: "Näh immer von oben, wenn es dir leichter fällt" hat sie gesagt, dann hat sie aber eh gleich eingesehen, dass so ein Knopf noch nicht erfunden wurde. Vielleicht ein guter Wunsch für die beiden letzten Wunschfahnenwerkstätten am 17. und 24. Juni 2011 im Next Andrä. Am 3. Juli werden meine und die vielen anderen schönen Fahnen dann beim großen Wunschfahnenfest in den Bäumen des Andräparks aufgehängt, weil wenn wir alle zusammenhelfen, dann gehen unsere Wünsche leichter in Erfüllung.
Danke für die tolle Aktion! Tobi









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Diese Wunschfahneninstallation mit dem Titel „ Gute Wünsche für die Zukunft!“ findet von Mai bis Juli 2011 statt und beschäftigt sich mit der Sammlung, Bündelung und Verbreitung positiver Energie in Form von guten Wünschen, die auf Stofffahnen geschrieben, gedruckt, genäht werden. Inspiriert von den buddhistischen Gebetsfahnen, bei denen die Gebete vom Wind und der Witterung ins Universum getragen werden, werden die Wunschfahnen von den Künstlerinnen verbunden und in den Bäumen des Andrä-Parks in Graz installiert, wo sie ihrer Erfüllung entgegenwehen können. Eröffnungsfeier: 3. Juli ab 15.00 Uhr im Andrä-Park/Kernstockgasse neben der Kirche.
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IN ENGLISH:
Nr.02 Positiv Konverter
‘Good Wishes For The Future!’
This installation of ‘wish flags’, bearing the title ‘Good Wishes For The Future’ takes place from May to July 2011 and aims at the collection and dispersion of positive energy in the form of positive wishes written, printed or stitched on woven flags.
Inspired by the Buddhist prayer flags (here the wind and the weather transfer the prayers into the universe), the ‘wish flags’ are interconnected and installed in the trees of the Andrä-Park in Graz from where they wave towards their accomplishment.
OPENING CEREMONY: July 3rd - starts 15:00 - Andrä-Park/Kernstockgasse, next to the church.

Der Bau des ersten Positiv Konverters mit dem Untertitel „eine Maschine zur Produktion von Positiver Energie“ fand 2009 im Rahmen des Absolutely Free Festivals im Landesmuseum Graz statt. Bei diesem Modell ging es um die Ansammlung von positiv besetzten Gegenständen, die von vielen Menschen beigesteuert wurden und die dann mit Liebe für das Detail von den Künstlerinnen zu einer Gesamtkonstruktion zusammengefügt wurden. Die so entstandene „Maschine “sollte als sympathischer Außenseiter in der Welt der Maschinen zeigen, dass es längst um etwas anderes geht als ständig nur zu produzieren und Leistungen zu erbringen.
Sie kommt ganz ohne Strom und Elektrizität aus und funktioniert auf der oft in den Hintergrund gestellten Gefühlsebene und soll nichts produzieren außer ein Lächeln und positives Gefühl in den Augen der TeilnehmerInnen und BetrachterInnen.
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IN ENGLISH:
Nr.01. Positiv Konverter
‘An Engine Producing Positive Energy’
The construction of the first ‚Positiv Konverter’, sub-titled ‘An Engine Producing Positive Energy’ took place within the context of the ‘Absolutely Free Festival’ in the Landesmuseum Graz in the year 2009. This model was about a collection of positively loaded objects contributed by numerous people and subsequently assembled with passion for detail by the artists.
The resulting ‘engine’ was to demonstrate as a likeable ‘odd thing out’ that in our technological world there is much more than just producing and achieving.
The ‘engine’ operates completely without electricity, having effect on people’s emotional level, often being eclipsed in the daily routine. It is to produce nothing more than a smile, a positive feeling in the mind of the participant as well as the contemplator.